Am 27. Februar 2009 ist unser geliebter Paul durch einen
tragischen Unfall über die Regenbogenbrücke gegangen.
Wir vermissen Ihn alle ganz fruchtbar.
Zusammen mit Chloe wird er auf uns warten.
Paule-Bär...
...so wird Paul oft genannt
Eigentlich heißt er Peter-Mops, jedenfalls steht das so in seiner Ahnentafel. Aber genannt hat ihn so noch nie jemand. Seine vorherige Familie nannte ihn Pauli. Von dort haben wir ihn im Mai 2007 geholt zu uns geholt. Eigentlich war seine erste Familie ganz nett. Aber weil sie zwei kleine Kinder hatten und der Papa nicht genügend Zeit für ihn, haben sie beschlossen Pauli zu verkaufen. Und als meine Mama ihn im Internet gesehen hat sie wieder mal so lange unseren Papa bearbeitet, bis der mit ihr dahin gefahren ist, wo Paul noch gewohnt hat. Aber zuerst musste er wieder sagen, dass er eigentlich keinen zweiten Mops möchte.
Aber als wir dann bei Paul waren bin ich gleich mit ihm rumgerannt und dann hat sich Paul unserem Papa zwischen die Beine gesetzt, wie wenn er da schon immer gesessen wäre. Das hat er gut gemacht, denn da konnte der Papa auch nicht mehr nein sagen und Paul ist gleich mit uns heim gefahren.
Am Anfang hat er auf
totalen Schleimer gemacht. Er hat seine beste Erziehung rausgehängt und
auf jedes Wort sofort gehört. Er durfte sogar schon am zweiten Tag ohne
Leine laufen, weil er sofort zurückgekommen ist, wenn die Mama ihn gerufen
hat. Seit er allerdings sicher ist, dass er auch bleiben darf, wenn er nicht
den Musterhund raushängt, ist er auch ein bisschen frecher geworden.
Allerdings muss ich zugeben, dass er eindeutig der besser Erzogenen von uns
beiden ist.
Und kaum vorstellbar, er ist in den ersten Tagen freiwillig alleine im Wohnzimmer zum Schlafen geblieben, obwohl er mit ins Bett durfte. Aber das war er nicht gewöhnt, weil er bei seiner vorherigen Familie nicht ins Schlafzimmer durfte. Aber inzwischen liegt er zusammen mit mir bei Mama unter der Decke.
Am Anfang war es ganz schön anstrengend mit uns beiden im Haus, sagt die Mama. Denn ich war noch zu klein, um Treppen zu laufen und Paul hat sich nicht getraut. Deshalb hat die Mama uns immer die Treppen rauf und runter tragen müssen und in unserem Haus gibt es ziemlich viele Treppen, denn es sind drei Stockwerke. Dann hat sie aber angefangen mit Paul zu üben und bald konnte er treppen laufen - allerdings nur rauf. Das hab ich dann auch ganz schnell gelernt. So konnten wir die Mama ganz schön auf Trab halten. Immer , wenn sie kurz rauf ins Schlafzimmer oder in die Kinderzimmer gegangen ist, sind wir natürlich gleich hinterher. Runter musste sie uns dann tragen. Und wenn wir sie mal kurz nicht gesehen haben, sind wir auch hoch, könnte ja sein, dass sie oben ist. Und weil wir die Treppen ja nicht mehr alleine runter gekommen sind, sind wir dann meistens gleich ganz rauf. So hat Mama wenigstens auch ein bisschen Sport machen müssen, das hat auch nicht geschadet.
Inzwischen flitzen wir die Treppen rauf und runter, wie wir wollen. Halt immer der Mama hinterher.
Als Paul neu bei uns war wollte ich sofort gerne mit ihm kuscheln, aber das fand er gar nicht gut. Immer wenn ich zu ihm hingekommen bin, ist er weggelaufen. Das fand ich sehr schade. Aber ich hab nicht aufgegeben und jetzt kuschelt er ganz gerne mit mir, auch wenn er es nicht zugibt.
Aber wir streiten auch ganz schön viel. Vor allem, wenn es um das Fressen und den Platz auf Mamas Schoß geht. Aber wir vertagen uns auch ganz schnell wieder und die Mama versucht immer uns beide gleich zu behandeln und keinen zu bevorzugen. Aber ich finde, sie knuddelt so ein kleines bisschen mehr mit mir. Aber ich drängel mich auch oft vor. Und es gibt ja auch noch den Papa Bubus, der freut sich, wenn mal einer von uns auch zu ihm aufs Sofa kommt.